Was du in den sozialen Berufen verdienst


Das liebe Geld

Als Azubi oder Berufseinsteiger möchtest du endlich unabhängig von deinen Eltern sein. Dazu brauchst du dein eigenes Geld, ganz klar. Wie viel du bei uns bekommst, erfährst du hier.

Was du in den sozialen Berufen verdienst

Je nachdem, in welchem Bundesland und bei welchem Arbeitgeber du arbeitest, kannst du in den sozialen und pflegerischen Berufen sehr unterschiedlich verdienen. Auch steigt deine Vergütung mit jedem Ausbildungsjahr. Wir konzentrieren uns hier darauf, was Azubis und Berufseinsteiger in der Diakonie verdienen.

Aber auch da gibt‘s Unterschiede: nämlich den Bundestarif AVR DD und regionale Tarife. Für dich kommt es darauf an, nach welchem Tarif die Einrichtung deiner Wahl bezahlt. Auf unseren Berufeseiten findest du in der linken Spalte genauere Angaben zur Verdienstspanne in den einzelnen Berufen. Sie errechnet sich aus dem niedrigsten Tarif im ersten Ausbildungsjahr und dem höchsten Tarif im dritten Ausbildungsjahr. Beispielverdienste nach dem Bundestarif findest du gleich hier in der linken Spalte.

Was du sonst noch wissen solltest

Damit du deine Ausbildungsvergütung richtig einschätzen kannst, solltest du auch deine im Vertrag festgelegte Arbeitszeit vergleichen. Sie kann zwischen 38,5 und 40 Stunden in der Woche liegen. Bei weniger Arbeitsstunden ist es nicht verwunderlich, wenn auch der Lohn niedriger ausfällt. Außerdem solltest du auch die Zusatzleistungen mit bedenken, die deine Einrichtung dir anbietet. Das kann eine Jahressonderzahlung sein (einmal im Jahr bekommst du 80, 90 oder 100 Prozent deiner normalen Monatsvergütung zusätzlich gezahlt), ein Kinderzuschlag, ein Verheirateten- und Alleinerziehenden-Zuschlag oder eine betriebliche Altersvorsorge.

Im Vergleich zu anderen Branchen können wir sagen: Die Bezahlung für Azubis in den sozialen und pflegerischen Berufen ist etwa so hoch wie in anderen Ausbildungsberufen auch. Das Geld sollte allerdings sowieso nie der Hauptgrund sein, aus dem du dich für oder gegen einen sozialen oder pflegerischen Beruf entscheidest. Es zählt nicht nur der Verdienst, sondern auch das Gefühl, eine wirklich sinnvolle Arbeit zu leisten, die Dankbarkeit der Menschen, denen du jeden Tag hilfst, die flexiblen Arbeitszeiten und Teilzeitmöglichkeiten in manchen sozialen Berufen, die gut mit dem Privatleben zusammenpassen, die Möglichkeit, ganz in der Nähe deines Wohnortes einen Job zu finden, und der Respekt, den du verdient hast, wenn du einen Job machst, der für unsere Gesellschaft so unendlich wichtig ist. 

(Stand: Juni 2014, alle Vergütungsangaben auf www.soziale-berufe.com stammen vom Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland e.V.)

Auf einen Blick: Der Bundestarif

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