Text zum Video Altenpfleger/in


Jessika (20) macht eine Ausbildung zur Altenpflegerin und mag in ihrer Freizeit Handball spielen und Fußball gucken. Besonders schön empfindet Jessika die Dankbarkeit und das Lächeln, das die alten Menschen ihr entgegenbringen, wenn sie ihnen helfen kann. Wenn man an der Kasse sitzt oder Kleidung verkauft, gibt es diese Dankbarkeit nicht, sagt sie. Ihren praktischen Einsatz absolviert Jessika im Seniorenzentrum. Hier hilft sie den Bewohnern beim Anziehen oder beim Essen. Im Tagesraum nimmt sie sich Zeit, sich mit ihnen zu unterhalten oder ihnen etwas zu trinken zu geben.

Jessika meint, es dauert, Vertrauen zu den Bewohnern aufzubauen. Bei Herrn Jung ging es schnell, beide haben schon sehr vertiefte Gespräche miteinander geführt. Sie unterstützt ihn beim Anziehen oder Haare kämmen.

Sie lernt in der Ausbildung, was sie alles festhalten muss für die Dokumentation: Zum Beispiel ist es wichtig, zu notieren, was die Bewohner gern trinken oder essen, damit sie sich in der Wohngemeinschaft wohlfühlen. Jessika freut sich schon darauf, mehr Verantwortung zu tragen, und dann auch Medikamente zu stellen oder Insulin zu spritzen.

Zwischendurch geht sie mit einer Bewohnerin spazieren oder spielt  Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Brettspiel. Jessika gefällt es, dass sie so gut in das Team der Pflegekräfte integriert ist. An ihre Grenzen ist sie gestoßen, als eine sehr nette Bewohnerin plötzlich gestorben ist, da war sie sehr traurig. Als Altenpflegerin muss sie lernen, damit umzugehen.Mit Herz und Seele dabei sein und ehrlich mit seinen Mitmenschen umgehen - das sind ihre Tipps für die Ausbildung.

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