Mit Migrationshintergrund in die Sozial- und Pflegeberufe


Juan, Dilek und Netsai 

„Unsere Chancen und Ziele.“

Wir lernen an den Elisabeth-Schulen in Berlin. 

Mit Migrationshintergrund in die Sozial- und Pflegeberufe

 

Ein Blick in die Krankenhäuser, Altenheime, Kitas und Beratungsstellen unseres Landes spiegelt unsere bunte Gesellschaft wieder: Fast 20% der Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund, und die Zahl steigt ständig. Kultursensible Pflege, Betreuung und Beratung sind angesagt. Das heißt, die Fachkräfte und die Patienten, Bewohner, Kinder oder Hilfesuchenden müssen sich aufeinander einstellen  – auf ihre unterschiedlichen Religionen, Meinungen und Lebensweisen.

Altenpflegerin Peninah (21) kommt aus Kenia

Besonders gut klappt das, wenn auch im Erzieherteam der Kita oder im Pflegeteam der Senioreneinrichtung Mitarbeiter aus unterschiedlichen Kulturen sind, die dolmetschen und vermitteln können, kulturspezifische Sorgen verstehen und einfach einen wachen Blick für die Herausforderungen der kultursensiblen Pflege und Beratung haben. Darum freuen sich Sozial- und Pflegeeinrichtungen und Ausbildungsstätten aus unserer Branche ganz besonders über eure Bewerbungen, wenn ihr aus einer Multi-Kulti-Familie kommt. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie spricht sich deutlich dafür aus, nicht-christliche Mitarbeiter in diakonischen Einrichtungen einzustellen. Hintergrundinfos, Bewerbungstipps und Portraits über Azubis mit Einwanderungsgeschichte in Sozial- und Pflegeberufen seht und lest ihr in unserem SPECIAL.


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