Bewerbungstipps für Quereinsteiger


  1. Seien Sie kommunikativ!

Unsere Personaler möchten sehen, dass Sie kontaktfreudig und kommunikativ sind. Schließlich wollen Sie in Zukunft mit Menschen arbeiten! Gehen Sie also im Anschreiben und Vorstellungsgespräch aus sich heraus, erzählen Sie von sich und zeigen Sie Interesse an der Einrichtung, in der Sie sich bewerben, und denjenigen, die Ihnen gegenübersitzen. Seien Sie freundlich und schauen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen!

  1.  Bereiten Sie sich gut vor!

Ist der Quereinstieg in die Sozial- und Pflegeberufe für Sie ein ernsthafter Plan oder nur eine fixe Idee? Das versuchen unsere Personaler herauszufinden. Lassen Sie im Anschreiben und im Vorstellungsgespräch erkennen, dass Sie sich gut informiert haben: über die Einrichtung, bei der Sie sich bewerben, über den Beruf, in den Sie wechseln möchten, über die politischen und gesellschaftlichen Diskussionen rund um das Arbeitsfeld, für das Sie sich interessieren.

  1. Gehen Sie auf Ihre Lebenssituation ein!

Bei nicht mehr ganz jungen Quereinsteigern vermuten unsere Personaler, dass sie möglicherweise schon Verpflichtungen wie ein Haus, eine Familie oder pflegebedürftige Angehörige haben. Erklären Sie kurz Ihre Lebenssituation und wie sie vorgesorgt haben, dass Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen sind (z.B. Kinder werden im Hort betreut, Großeltern wohnen vor Ort und helfen mit, Partner hat Arbeitszeit reduziert und kümmert sich, …).

  1. Lenken Sie Ihr Leben in stabile Bahnen!

Um mit Menschen arbeiten zu können, sollten Sie ausgeglichen sein und die Herausforderungen Ihres eigenen Lebens im Griff haben. Unsere Personaler begegnen aber immer wieder Quereinsteigern, die selbst in schwierigen Lebenssituationen stecken und glauben, deshalb anderen helfen zu können. Dieses Argument zieht nicht. Die Hilfebedürftigen, die zu uns kommen, brauchen die volle Aufmerksamkeit und Kraft unserer Mitarbeiter. Überwundene Krisen sind dagegen ein gutes Argument bei der Bewerbung!

  1. Erklären Sie sich!

Es ist überhaupt nicht verwerflich, sich im Leben umzuorientieren und neue Wege zu gehen. Nur müssen Sie es erklären können! Unsere Personaler wollen verstehen, warum Sie zuerst einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen haben und wie es jetzt zu Ihrem Sinneswandel kam. Wenn Sie das im Anschreiben und beim Vorstellungsgespräch gut erklären können – perfekt!

  1. Punkten Sie mit Ihren Erfahrungen!

Ihr großer Pluspunkt als Quereinsteiger ist Ihre Lebenserfahrung. Unsere Personaler vermuten, dass Sie nicht mehr unbeständig und naiv sind, sondern wissen, was Sie wollen. Alles, was Sie irgendwie in Richtung Sozial- und Pflegeberufe geführt hat, sollten Sie im Anschreiben und Bewerbungsgespräch nennen: soziale Praktika, Nebenjobs, ehrenamtliches Engagement, soziale Aspekte Ihrer bisherigen Tätigkeit (z.B. Kundenkontakt) und Fähigkeiten, die Sie im Sozial- oder Pflegeberuf einbringen können (z.B. handwerkliche oder kreative Fähigkeiten).

  1. Beweisen Sie Ihre Zuverlässigkeit!

Unbedingt gehören in Ihren Lebenslauf Ihre Hobbies und Freizeittätigkeiten, und zwar mehr als bloß Lesen und Freunde treffen. Ob das nun Sport ist, ein Chor, ein Verein oder ehrenamtliches Engagement, ist erst mal egal. Unsere Personaler wissen, dass Menschen, die freiwillig und aus eigenem Interesse heraus zu regelmäßigen Terminen gehen und sich in Gruppen einbringen, auch im Berufsleben zuverlässig, teamorientiert und engagiert sind.

  1. Seien Sie ein Vorbild!

Wer sich um hilfebedürftige Menschen kümmern will, sollte selbst als Vorbild taugen. Gesunde Ernährung, Sport, viel Schlaf usw. lassen Sie im Vorstellungsgespräch fit aussehen und überzeugen unsere Personaler, dass Sie sich genauso engagiert um andere Menschen kümmern werden wie um sich selbst.

  1. Sorgen Sie für Ablenkung!

Wer in den Sozial- und Pflegeberufen arbeitet, erlebt viele schwere Schicksale. Damit Sie einsatzfähig bleiben, brauchen Sie unbedingt die Möglichkeit abzuschalten und sich alles von der Seele zu reden. Erklären Sie im Vorstellungsgespräch, wie Sie auf andere Gedanken kommen (z.B. Sport machen, Instrument lernen) und dass Sie Rückhalt haben (z.B. durch gute Freunde, die auch einen Sozial- oder Pflegeberuf machen).

  1. Setzen Sie sich langfristige Ziele!

Unsere Personaler wollen wissen, wie Sie sich mittelfristig ihre weitere berufliche Laufbahn vorstellen. Wollen Sie erst mal eine Weile in Ihrem neuen Sozial- oder Pflegeberuf arbeiten oder nach der Ausbildung durch Fortbildungen oder ein Studium gleich in eine zweite Karriere starten? Um die passende Stelle für Sie zu finden, müssen wir wissen, was Ihre Pläne sind! Gehen Sie also im Anschreiben und Vorstellungsgespräch darauf ein.

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