Au-pair


Franziska (22) 

„Das war das coolste Jahr in meinem Leben!“

Franziska hat ihr Au-pair-Jahr mit dem Verein für internationale Jugendarbeit (VIJ) gemacht. Hier geht´s zur Textversion des Videos.

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Anna im Au-pair Jahr in Spanien

Auf dem Spielplatz in Barcelona toben die Kinder. Anna plaudert und scherzt derweil auf Spanisch mit ein paar Muttis. Dabei hat sie den 2-jährigen Pablo immer im Blick. Pablo ist der Sohn ihrer Gastfamilie, in der sie während ihres Au-pair-Jahrs lebt und hilft. Anna passt auf ihn und seine kleine Schwester Cayetana auf und geht mit Hund Gruber Gassi. Manchmal ist ihre Gastmutter Isabel dabei. "Wir sind viel an der Luft", erzählt Anna, die nach dem Abi nicht gleich studieren, sondern sich eine Auszeit nehmen wollte. "Was mit Kindern und Sprache ist genau das, was ich machen wollte!" Vor Barcelona reichte ihr Spanisch gerade mal für ein bisschen Smalltalk, jetzt kommt die Routine.

Anna (20): Ich hab' mich hier nie wie eine Fremde gefühlt.

In ihrer spanischen Gastfamilie ist die 20-Jährige glücklich. Sie hat ein eigenes Zimmer und besucht die Sprachschule. Abends, wenn Gastvater Pablo von der Arbeit kommt, sitzen alle gemeinsam am Tisch, essen und sprechen über den Tag. Zeit für neue Freunde hat Anna auch - am Wochenende. "Meine Familie und die Freunde in Deutschland vermisse ich nicht so sehr wie ich dachte. Davor braucht niemand Angst zu haben."

Die Gastfamilie lernt dich per Fotocollage kennen

Auch die Sorge, dass du als billige Haushaltshilfe enden könntest, ist beim VIJ unbegründet. Anders als bei vielen unseriösen Au-pair-Vermittlungen haben die Mitarbeiter des VIJ ein Auge drauf, dass du in einer ausgesuchten Familie landest und bei Problemen einen Ansprechpartner vor Ort hast. Bevor es losgeht, bekommst du in einer von elf Beratungsstellen hier in Deutschland eine ausführliche Beratung und viele Tipps mit auf den Weg.

Anna hat sich bei ihrer Bewerbung viel Mühe gegeben. "Je mehr Unterlagen und Infos wir bekommen, umso besser für alle Beteiligten", sagt Hildegard Grosse vom VIJ Hannover. Sie empfiehlt dir, auf Englisch ein Profil über sich selbst zu schreiben, beziehungsweise in Französisch, wenn du nach Frankreich gehen möchtest. Du solltest einen englischen (bzw. französischen) Brief an die Gasteltern schreiben, eine Fotocollage über dich basteln, dir ein ärztliches Attest ausstellen lassen und dich um Referenzen bemühen. Eine Referenz ist eine Empfehlung, die dir ein Lehrer schreibt, oder die Eltern eines Kindes, bei dem du babysitten warst.

"Ein Au-pair muss sich in einem fernen Land behaupten", sagt Hildegard Grosse, "Mit Urlaub und Spaß hat das nichts zu tun. Du musst fremden Kindern den Po abwischen und Spülmaschinen ausräumen." Anna hofft, durch ihr Au-pair-Jahr wichtige Erfahrungen fürs Leben zu sammeln, aber auch ihre Chancen auf einen Studienplatz zu verbessern: "Der Auslandsaufenthalt wird mein mittelmäßiges Abitur aufwerten."

Auf einen Blick

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